30. August 2020

Vorschlag zum Konflkt Iran-Irak beim Flaggentag der Mayors for Peace in Braunschweig


Am 10. Juli habe ich aus Anlass des Flaggentages der Mayors for Peace im Braunschweiger Alten Rathaus meiner Besorgnis über die Entwicklung im Nahen Osten nach der Kündigung des Abkommens mit dem Iran durch US-Präsident Trump Ausdruck gegeben. Eine leicht überarbeitete und mit einigen zusätzlichen Hinweisen (Fußnoten) versehene Fassung dieser Rede kann hier aufgerufen werden.

1. November 2019

Dokumentarfilm: "Am reißenden Fluss". Lehrstückspiel nach Bertolt Brecht (2018)



Gernot Steinweg und Re Karen haben ein Lehrstückseminar von mir am Institut Angewandtes Theater Wien (IFANT) vollständig gefilmt und kunstvoll zu einem 71-Minutenfilm geschnitten, Der Film über die von mir entwickelte Methode, Lehrstückszenen von Bertolt Brecht zu spielen und damit Experimente zu der Frage zu ermöglichen, welche Haltungen am produktivsten sind beim Umgang mit Macht, Gewalt und Herrschaft kann als DVD über Gernot Steinweg bestellt werden:


gernot.steinweg@web.de

Bitte bei der Bestellung die Postanschrift nicht vergessen!

Auch Auszüge aus dem Vortrag, den ich den Seminar-Teilnehmer*innen auf Bitte der Leiterin des IFANT, Claudia Bühlmann, vor Beginn des Kurses über das Lehrstück und Brechts Intentionen gehalten habe, sind auf der DVD zu sehen.

Da der Film noch nicht ausfinanziert ist, kostet die DVD 30 € plus Porto und Verpackung. Wer mehrere Exemplare bestellt zum Weitergeben oder -verkaufen erhält einen Rabatt: Es werden dann pro Exemplar nur 20 Euro plus Porto und Verpackung in Rechnung gestellt.

In dem gefilmten Lehrstückkurs wurde mit Szene 5 "Am reißenden Fluss" aus Brechts "Die Ausnahme und die Regel" gearbeitet, und zwar mit der eigentlichen Lehrstückfassung mit zwei Chören, die kürzlich im Brecht-Jahrbuch 43 erschienen ist.

Die DVD ist als Band XVI der „Lingener Beiträge zur Theaterpädagogik“ erschienen und kann auch über den Buchhandel oder direkt auf der Website des Schibri-Verlags bestellt werden: ISBN 978-3-86863-192-0

21. September 2019

"Gandhis politische Ethik" von Galtung/Naess endlich auf deutsch!

1955 in Oslo auf Norwegisch erschienen und 1968 und 1994 dort wieder aufgelegt, ist dieses allererste und zugleich grundlegende Werk des Gründers der eueropäischen Friedens- und Konfliktforschung Johan Galtung, das er als Kriegsdienstweigerer im Gefängnis sitzend, in Kooperation mit seinem 18 Jahre älteren Mentor, dem Philosophen Arne Naess,geschrieben hat, niemals in eine andere Sprache übersetzt worden. Das hatte zur Folge, dass die internationaele (englische, deutsche) Forschung zur politischen Gewaltfreiheit es nicht zur Kenntnis genommen hat.

Dieser Umstand hat mich schon seit 2010/11 geärgert, als ich das Buch "Gewaltfreie Aktion. Erfahrungen und analysen" herausgegeben habe. Es enthilet die (zuvor schon von Andreas Buro veröffentliche) Zusammenfassung der von den beiden Autoren aus Gandhis Handeln und Schriften abgeleiteten 25 "Satyagrahanormen". Aber die Begründunen und die Gandhi-Zitate, auf die Galtung und Naess sich gestützt haben, waren unbekannt.
Aus Anlass des von mir angestoßenen Symposiums "Etws tun, aber Wie? aus Anlass von Gandhis 150. Geburtstag im Wissensturm der Stadt Linz, das vom 27.-29. September in Linz /Donau stattfindet, habe ich jetzt die zentralen Kapitel des Buches auf deutsch herausgebracht:
Johan Galtung/Arne Naess
Gandhis politische Ethik
Die Begründung der Sayagrah-Normen erstmals in deutscher Übersetzung
hg. von Reiner Steinweg
Übersetzt von Christine v. Bülow, Christian Bartolf und Xaver Remsing
Nomos-Verlag Baden-Baden 2019

24. Januar 2019

Der Dokumentarfilm "Nie wieder Krieg" von Werner Köhne


Der Film beginnt mit einem Bild. Es zeigt den internationalen "San Franzisco-Moskau-Marsch für Frieden" bzw. für einseitige Abrüstungsschritte und Gewaltfreiheit 1960/61, an dem ich ab der Friedensstadt Osnabrück teilgenommen habe, am Ziel, bei einer Schweigedemonstration auf dem Roten Platz. Ich komme in diesem Film mehrfach ausführlich zu Wort. Die Aufnahmen fanden im Friedenssaal Osnabrück statt, dort wo der Westfälische Frieden zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges unterzeichnet wurde.

Der Film wurde auf Arte gezeigt.